Die Hamas ist empört über die Bespitzelung eines hohen Beamten durch einen iranischen Spion

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Vor kurzem wurde ein Spionageskandal zwischen dem Iran und der Hamas aufgedeckt. N12 berichtete darüber, dass die in Gaza ansässige Fraktion entdeckt haben soll, dass Teheran Agenten eingesetzt habe, die jede Bewegung des führenden Hamas-Mitglieds Mousa Mohammed Abu Marzook verfolgten und Telefongespräche aufzeichneten. Einer der Mitarbeiter von Marzook wurde kürzlich als iranischer Geheimdienstoffizier entlarvt, der von Teheran unter Vermittlung der Hisbollah rekrutiert worden war. Der Agent berichtete während dessen offizieller Reisen über jede Bewegung von Marzook.

Marzook ist eine zentrale Figur im außenpolitischen Bereich der Hamas und diente zuvor als Leiter ihres politischen Arms. Nach der Entdeckung sprach Hamas-Führer Ismail Haniyeh mit dem Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah über dieses Thema.   Die Krise zwischen der Hamas und der iranischen Führung geht auf zahlreiche Cyberangriffe zurück, die in den vergangenen Monaten zwischen Israel und dem Iran gegenseitig verübt wurden. Vor allem geht diese Krise jedoch auf die Angriffe auf israelische Wasserwerke zurück, die Ende April stattfanden, jedoch alle vereitelt werden konnten. Der Spion, der inzwischen in den Sudan geflohen ist, behielt seinen Chef genau im Auge und berichtete über jeden seiner Schritte.

In den letzten Tagen ist somit eine dreifache Krise zwischen der Hamas, der Hisbollah und dem Iran ausgebrochen, nachdem ein Mitarbeiter eines hohen Hamas-Beamten als iranischer Spion identifiziert wurde.

Der israelische Fernsehsender Channel 12 berichtete zuerst, dass mindestens eine Person, die neben Musa Abu Marzouk arbeitete und für die Außenbeziehungen der Organisation verantwortlich war, in

Wirklichkeit ein iranischer Agent war, der höchstwahrscheinlich über die libanesische Terrororganisation Hisbollah rekrutiert worden war.

In hebräischer Sprache hieß es, der Spion habe seinen Chef genau beobachtet und berichtete einem iranischen Kontaktmann über jede seiner Bewegungen und Gespräche.

Marzouk soll über das Spionageprogramm empört gewesen sein und sich direkt beim Hamas-Führer Ismail Haniyeh beschwert haben, der seinerseits persönlich das Thema Hassan Nasrallah, sein Amtskollege bei der Hisbollah, zur Sprache brachte.

Marzouk, der sich vehement gegen eine Klärung der Beziehungen der Hamas mit der Islamischen Republik ausgesprochen hat, lebt derzeit in Katar.

Obwohl der Iran die Hamas und ihre terroristischen Aktivitäten seit Jahren finanziell unterstützt, zögert die in Gaza ansässige Organisation, Teheran als Geldgeber voll und ganz zu akzeptieren, da sie sich bewusst ist, dass ihre arabischen Verbündeten wie z. B. Ägypten den Iran als eine regionale Bedrohung ansehen.

Der Spion wurde Berichten zufolge gezwungen, sich vom Büro Marzouks zu distanzieren und floh in den Sudan, nachdem das Komplott aufgedeckt worden war.

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