Die Italienische Vize-Außenministerin zu Frauen in iranischen Gefängnissen und Narges Mohammadi

Ich danke der Langer-Stiftung für den Bericht über die Situation der Frauen, die während dieser Zeit der COVID-19-Epidemie – im iranischen Gefängnis von Zanjan – inhaftiert wurden.
Zunächst möchte ich Ihnen versichern, dass ich den Fall an unsere Botschaft in Teheran
weitergeleitet habe. Letztere bestätigte, dass diese dramatische Geschichte bestens bekannt ist und aufmerksam verfolgt wird, auch im Einvernehmen mit den Vertretern der anderen EU-
Mitgliedstaaten. Die deutsche rotierende Ratspräsidentschaft hat gerade in diesen Tagen im
iranischen Außenministerium einen wichtigen Schritt im Namen der Mitgliedsländer in Sachen
Menschenrechte unternommen und dabei die Gelegenheit genutzt, die Besorgnis erregenden
Haftbedingungen und die Gesundheit von Frau Mohammadi und den anderen Häftlingen zur Sprache zu bringen.
Ich kann Ihnen versichern, dass unsere Botschaft diese Angelegenheit weiterhin aufmerksam
verfolgen wird, mit allen geeigneten Sensibilisierungsmaßnahmen bei den örtlichen Behörden.
Ich meinerseits nutze diese Gelegenheit, um meine persönliche Solidarität und meine Verbundenheit mit Narges Mohammadi und denjenigen zum Ausdruck zu bringen, die im Gefängnis von Zanjan inhaftiert sind, und dies in einer Situation, die durch die schwierige Entwicklung der epidemiologischen Rahmenbedingungen im Iran noch dramatischer werden dürfte.

Marina Sereni
Vize-Außenministerin

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